Hast du schon mal Leute sagen hören: „Google es“, statt „such es online“, wenn sie sich nicht sicher sind?
Wenn man genau hinschaut, ist Google nicht das Internet und auch nicht die einzige Suchmaschine. Aber für viele ist es einfach das Standardwort für „suchen“.
Und das ist die Kraft der Markenbekanntheit. Wenn sich die Marke in den Köpfen der Leute festsetzt, erreicht sie ein Niveau, auf dem der Markenname die Produktkategorie ersetzt.
Um die Autorität deiner Marke aufzubauen, musst du also die Kennzahlen zur Markenbekanntheit richtig im Blick behalten. In diesem Artikel schauen wir uns die kurz an.
Lasst uns anfangen.
Inhaltsübersicht

Mit Kennzahlen zur Markenbekanntheit kannst du messen, wie gut die Zielgruppe mit der Marke vertraut ist. Die Markenbekanntheit wird entweder anhand des Prozentsatzes der Leute gemessen, die die Marke kennen, oder anhand des Bekanntheitsgrades der Marke bei der Zielgruppe. So kann der Vermarkter feststellen, inwieweit die Zielgruppe von der Marke gehört hat.
Stell dir vor, ein Musiker bringt ein neues Album raus. Die Fans kennen vielleicht den Namen des Künstlers. Aber der eigentliche Maßstab, um zu sehen, wie beliebt ein Song ist, ist, ob die Leute ihn schon nach ein paar Takten erkennen.
Genauso gibt's bei den Kennzahlen zur Markenbekanntheit alles von einfachen Zahlen bis hin zu tiefergehenden, auf der Wahrnehmung basierenden Indikatoren, die zeigen, wie die Leute mit deiner Marke interagieren.
Arten von Kennzahlen zur Markenbekanntheit
| Aspekt | Messbare Datenpunkte | Wahrnehmungsbasierte Indikatoren |
|---|---|---|
| Definition | Quantitative Kennzahlen, die zeigen, wie oft und wo deine Marke auftaucht oder gesucht wird | Qualitative Einblicke, die zeigen, wie Leute deine Marke wahrnehmen, sich an sie erinnern oder emotional mit ihr verbinden |
| Was sie messen | Sichtbarkeit, Reichweite und Häufigkeit der Markenpräsenz | Vertrautheit, Vertrauen und mentale Assoziation mit deiner Marke |
| Art der Daten | Numerisch, objektiv und trendorientiert | Subjektiv, auf Meinungen basierend und von Gefühlen geleitet |
| Häufige Beispiele | Markensuchvolumen, Website-Traffic, Impressionen, Erwähnungen in sozialen Medien, Share of Voice | Markenbekanntheit, Markenwiedererkennung, Kundenwahrnehmung, Stimmung, Vertrauensniveau |
| Wie die Daten gesammelt werden | Analyseplattformen, Suchkonsolen, Tools zur Überwachung sozialer Medien | Umfragen, Interviews, Fokusgruppen, Erinnerungstests |
| Geschwindigkeit der Erkenntnisse | Schneller in Echtzeit verfolgen und analysieren | Dauert länger, gibt aber ein tieferes Verständnis. KI-Technologie kann die Geschwindigkeit von Erkenntnissen verbessern. |
| Am besten geeignet für | Reichweite, Sichtbarkeit der Kampagne und Wachstum im Laufe der Zeit messen | Markenpositionierung und emotionale Wirkung verstehen |
| Einschränkungen | Zeigt, wie oft Leute deine Marke sehen, nicht wie sie darüber denken. | Kann durch Voreingenommenheit oder eine kleine Stichprobengröße beeinflusst werden |
| Rolle in der Strategie | Hilft dabei, Kanäle, Häufigkeit und Verbreitung zu optimieren | Leitet die Kommunikation, den Ton und die langfristige Ausrichtung der Marke. |

Stell dir vor, es gibt zwei Produkte. Beide lösen das gleiche Problem und kosten ungefähr das Gleiche. Vielleicht ist das erste Produkt besser als das zweite. Du kennst die zweite Marke, aber die erste Marke ist dir nicht so bekannt.
Welches wirst du wählen?
Klar, das zweite! Oder?
Leute entscheiden sich für Marken, die vertraut, glaubwürdig oder vertrauenswürdig wirken.
Schauen wir mal, warum es wichtig ist, die Markenbekanntheit zu messen:
Das Verständnis von Bewusstsein hilft dir dabei, Fragen zu beantworten wie:
Diese Erkenntnisse helfen dir dabei, deine Botschaften anzupassen, deine Angebote neu zu positionieren oder dein Wertversprechen zu verdeutlichen.
Die Zahlen zeigen dir, wo du im Vergleich zu deinen Mitbewerbern stehst. Wenn deine Marke immer mehr Suchanfragen bekommt, aber immer noch weniger als deine Konkurrenten, kannst du deine Strategien entsprechend anpassen.
Marken, die ihre Bekanntheit messen, können:
Ohne die Performance zu checken, gibst du Hunderte von Dollar für Marketing aus, ohne zu wissen, ob deine Strategien funktionieren oder nicht. Für ein Dropshipping-Unternehmen könnte das bedeuten, dass du Geld für Kampagnen verschwendest, die keinen Bekanntheitsgrad schaffen, was trotz wettbewerbsfähiger Preise zu niedrigeren Conversion-Raten führt.
Die Messung der Markenbekanntheit ist ein systematischer Prozess. Wenn man es richtig macht, kann man damit echt gute Ergebnisse erzielen. Der Schlüssel liegt darin, die richtigen Tools und Methoden auszuwählen und die Geschichte hinter den Zahlen zu verstehen.
Hier ist ein Schritt-für-Schritt-Plan, den du befolgen kannst:
Bevor du irgendwas misst, solltest du dir erst mal überlegen, was du eigentlich erreichen willst.
Willst du bei einer neuen Zielgruppe bekannter werden? Oder die Erinnerung an deine Marke verbessern? Oder eine Produkteinführung unterstützen?
Wenn du dein Ziel kennst, weißt du, welche Kennzahlen am wichtigsten sind, und vermeidest, dass du in Daten versinkst.

Es gibt ein paar Plattformen, die dir dabei helfen können, die Sichtbarkeit deiner Marke zu messen:
Google Analytics
Mit Google Analytics kannst du den Traffic auf deiner Website, direkte Besuche, Verweisquellen und die Interaktion der Nutzer mit deinen Inhalten verfolgen. Durch die Analyse dieser Kennzahlen kannst du deine Awareness-Kampagne entsprechend planen.
Google Search Console
Mit der Google Search Console kannst du die Bekanntheit deiner Marke anhand von Keywords verfolgen. Wenn die Suchanfragen für deine Marke zunehmen, bedeutet das, dass deine Marke auf dem Markt Aufmerksamkeit erregt. Du kannst auch verfolgen, welche Fragen die Leute stellen.
Social-Listening-Plattformen
Tools wie Brandwatch oder Sprout Social zeigen, wie oft deine Marke in den sozialen Medien erwähnt wird. Sie erfassen auch die Stimmung. Sie checken, ob die Erwähnungen der Marke positiv, neutral oder negativ sind.
Hier kannst du kreativ werden:
Schau dir nicht nur an, wie oft dein Unternehmen erwähnt wird, sondern auch, in welchem Zusammenhang das passiert. Reden die Leute über deine Lösung, teilen sie Inhalte oder vergleichen sie dich mit der Konkurrenz? Diese Antworten können dir super Einblicke in die Bekanntheit und Positionierung deines Unternehmens geben.
Jede Kampagne, die du durchführst, wie E-Mail-Marketing, bezahlte Anzeigen, Webinare oder Social Outreach, hat das Potenzial, die Bekanntheit zu steigern. Miss nicht nur Klicks oder Conversions. Überleg dir, auch Leistungskennzahlen zu messen, wie zum Beispiel:
Wenn zum Beispiel eine Content-Kampagne dein Engagement in den sozialen Medien steigert und deine Marken-Suchbegriffe innerhalb weniger Wochen zunehmen, ist das ein starkes Zeichen dafür, dass diese Kampagne die Bekanntheit verbessert hat.
Zahlen erzählen einen Teil der Geschichte, Meinungsumfragen ergänzen den Rest. Du kannst Folgendes machen:
Bei Umfragen kannst du Tools wie ein Psychologie-Tool für Unternehmen in Betracht ziehen. Das sind Systeme, die emotionale und kognitive Reaktionen auf deine Marke interpretieren sollen. Diese Tools helfen dir zu verstehen, wie Menschen über deine Marke denken. Diese Erkenntnisse sind sehr wertvoll, weil sie dabei helfen, Botschaften und Positionierung zu verfeinern.
Die effektivste Messung kommt nicht auf einmal. Es ist ein wiederholter Prozess, der Trends aufzeigt. Leg monatliche, vierteljährliche oder jährliche Benchmarks fest. Beobachte, wie Werbeaktionen, Produkteinführungen oder Marktveränderungen die Sichtbarkeit der Marke beeinflussen.
Längsschnittdaten, also Daten, die über einen längeren Zeitraum gesammelt werden, helfen dir dabei, sichere Entscheidungen zu treffen.

Sobald du die Markenbekanntheit gemessen hast, geht's richtig los: sie zu verbessern.
Hier sind ein paar praktische Strategien, die auf echten Marketingpraktiken basieren, die erfolgreiche Marken nutzen:
Inhalte machen deine Marke bekannter. Schreibe Blogs, teile Neuigkeiten und Inhalte, die den Fragen deiner Zielgruppe antworten.
Frag dich selbst:
Mach dir einen Inhaltskalender, der zu dem passt, was deine Zielgruppe will, und plan deine Inhalte nach ihren Vorlieben.
Soziale Netzwerke helfen dir dabei, mehr Leute mit deinen Inhalten zu erreichen. Marken, die immer wieder wichtige Inhalte posten, mit Leuten interagieren und sich an Gesprächen beteiligen, bleiben im Gedächtnis. Leute vergessen zwar manchmal Sachen. Sie vergessen die weniger wichtigen Sachen, aber wichtige Sachen werden nie vergessen.
Aber Konsistenz heißt nicht, einfach mehr Inhalte zu machen. Es geht darum, Inhalte mit Sinn zu erstellen. Mach Inhalte, die auf die Vorlieben deiner Zielgruppe zugeschnitten sind.
Influencer-Marketing kann echt was bewegen, wenn man es richtig macht. Es kann schnell helfen, die Bekanntheit deiner Marke zu steigern. Such dir Partner, deren Publikum zu deiner Zielgruppe passt und deren Stimme deiner Marke mehr Glaubwürdigkeit verleiht.
Profi-Tipp: Mikro-Influencer sorgen oft für mehr Engagement als Prominente, weil ihre Communities eher Nischencharakter haben und auf Vertrauen basieren.
Organische Reichweite ist super, aber bezahlte Werbung macht dich schnell und weit sichtbar. Außerdem sorgt sie dafür, dass deine Marke zur richtigen Zeit bei den richtigen Leuten ankommt.
Probier mal aus:
Verfolge, welche bezahlten Kanäle deine Bekanntheitswerte am besten steigern.
Kunden glauben eher auf Mundpropaganda als auf direkte Werbung. Frag deine zufriedenen Kunden, ob sie Bewertungen oder Erfahrungsberichte schreiben oder ihre Kollegen weiterempfehlen können. Das schafft bei den meisten von ihnen die nötige Glaubwürdigkeit und macht dein Unternehmen in Kreisen bekannt, die du sonst nicht erreichen würdest.
Die Markenbekanntheit zeigt, wie sichtbar, relevant und einprägsam deine Marke im Laufe der Zeit ist. Wenn du die richtigen Kennzahlen zur Markenbekanntheit im Auge behältst, kannst du besser entscheiden, wo du dich konzentrieren und was du verbessern solltest.
dashboard für die Markenbekanntheit dashboard diese wichtigen Infos an einem Ort zusammen: Sichtbarkeit in Suchmaschinen, Website-Traffic, Erwähnungen in sozialen Medien und Wirkung von Kampagnen.
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